GGhÄ

Göttinger Gesellschaft homöopathischer Ärzte (GGhÄ)

Im engen, überschaubaren Kreis wurden unter der Leitung von Frau Dr. med. Radke problematische Falle besprochen und gelöst. Nach ihrem Tode im Februar 2016 hat nun Herr Dr. Kreikenbaum diese Leitungsfunktion übernommen. Er besitzt, ebenso wie es Frau Dr. Radke hatte, die entsprechende Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer Niedersachsen. Anlässlich der Treffen der Gesellschaft teilen die Mitglieder ihre eigenen Erfahrungen aus den laufenden Praxen mit. Die Gesellschaft führt Arzneimittelprüfungen durch, welche dokumentiert und ausgewertet werden. Niedergelassen Fachärzten, allgemeinmedizinisch tätigen Ärzten in großen Praxen und homöopathisch tätigen Klinikern dient die Gesellschaft als Gesprächsforum, um den Dialog zwischen moderner Schulmedizin und qualifizierter Homöopathie im Sinne von Hahnemann und Kent zu pflegen und die optimale Therapie für ihre Patienten verantwortlich rational festzulegen..

Mitglieder
In die Göttinger Gesellschaft homöopathischer Ärzte (GGhÄ) werden solche Kollegen berufen, welche dem Dietrich-Berndt-Institut durch jahrelange Kontakte und durch Mitarbeit verbunden sind und die sich um kompetente homöopathische Behandlung ihrer Patienten bemühen. In erster Linie sind es Ärzte, die in eigener Praxis ihre Patienten nach dem homöopathischen Verfahren Hahnemanns und Kents ärztlich behandeln, als korrespondierende Mitglieder werden homöopathisch tätige Kliniker hinzugewählt.

Frau Dr. med. Radke
Frau Dr.med. Dagmar Radke als Begründerin der GGhÄ war Fachärztin für Anästhesie und führte seit rund dreißig Jahren eine große privatärztliche Praxis in Göttingen. Ihre Patienten behandelte sie fast ausschließlich nach dem Prinzip des homöopathischen Heilverfahrens.



Sie besaß die von der Ärztekammer Niedersachsen verliehene Zusatzbezeichnung »Homöopathie« und war damit berechtigt, diese Bezeichnung auf ihrem Praxisschild zu führen. Sie war außerdem von der Ärztekammer Niedersachsen ermächtigt, ärztliche Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich Homöopathie zu leiten.



Von 1995 bis 2009 hatte sie einen Lehrauftrag für Homöopathie an der Universität Halle/Wittenberg und hielt dort neben der Vorlesung ein Seminar für klinische Semester und Assistenzärzte. Die gleiche Lehrtätigkeit übte sie auch an der Georg-August-Universität in Göttingen aus. Darüber hinaus war sie als Referentin auf homöopathischen Fortbildungsveranstaltungen tätig und veröffentlichte Arbeiten auf dem Gebiet der Homöopathie in entsprechenden Fachzeitschriften und Büchern.

Wissenschaftlicher Dialog
Angestrebt wird immer wieder der Dialog mit Hochschulmedizin und moderner Naturwissenschaft, dieses ganz im Sinne von Hahnemann, der sich naturwissenschaftlich, philologisch und medizinisch auf der Höhe seiner Zeit bewegte.


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